Oft gestellte Fragen

Können wir das Selam in Äthiopien besuchen?

Jährlich bieten wir eine Gruppenreise für Interessierte an. Sie beinhaltet jeweils eine ausgiebige Besichtigung des Selams, sowie Gespräche und Erfahrungsberichte mit Verantwortlichen und erwachsenen, ehemaligen Waisenkindern. Zudem reisen wir ins Landesinnere um den Wert unseres Werkes anhand der lokalen Gegebenheiten besser zu verstehen. Die nächste findet vom 14.-29. Januar 2017 statt. Auskünfte/Buchungen direkt beim Reisebüro Kultour AG in Winterthur, Tel +41 (0)52 235 10 00.

Wenn Sie auf eigene Faust in Äthiopien sind, freut es uns, wenn Sie unsere Institution besuchen möchten. Besonders empfehlen können wir als Start oder Ende einer Besichtigung unser Restaurant, wo täglich ein feines Mittagessen serviert wird. Anmeldungen vor Ort sind unter 011 646 29 56 (Büro Kinderheim) oder unter 092 901 60 03 (Frau Zahai Röschli) erwünscht.

Ist eine Mitarbeit im Selam und sind Praktikums-Einsätze in Äthiopien möglich?

Seit 2010 wird das gesamte Selam-Werk in Addis Abeba wie auch in Awassa von Äthiopiern geführt. Im Moment haben wir keine festen ausländischen Mitarbeiter vor Ort. Die äthiopische Leitung bittet uns jedoch immer wieder um Freiwilligen-Einsätze von erfahrenen Fachleuten, die in Ausbildung und Produktion Impulse zur Qualitätserhaltung und -verbesserung geben können. Voraussetzung sind, neben dem Fachwissen, Konversationskenntnisse in Englisch, kulturelle Offenheit und die Bereitschaft, sich den bestehenden Strukturen anzupassen. Mögliche Fachgebiete: Landwirtschaft, Küche, Metall- und Holzverarbeitung, Mechanik und Elektrik. Seit 2013 sind wir als Einsatzbetrieb für Zivildienstleistende aus der Schweiz anerkannt. Bei Interesse melden Sie sich bei der Geschäftsstelle.

In welchen Berufen werden die Jugendlichen im Selam ausgebildet?

Zur Zeit hat es Lernende in folgenden Berufen: Automechaniker, Lastwagen/Baumaschinenmechaniker, Autoelektriker, Maschinenelektriker, Elektroinstallateur, Maschinentechniker, Metallbauer, Schreiner, Informatiker, Sekretärinnen und Köche.

Braucht ihr Maschinen und technisches Material, und sonstige Naturalien?

Wir sind natürlich froh um alle Maschinen, Geräte und Einrichtungen, die wir schon erhalten haben. Der Transport ist aber teuer und der ganze Papierkrieg wird immer aufwendiger. Zudem ist heute auf dem lokalen Markt auch schon viel mehr erhältlich als früher, wenn auch nicht immer in der gewünschten Qualität. Bei Fragen wenden Sie sich an unser Sekretariat in Pfungen.

Habt Ihr Patenschaften oder Stipendien?

Patenschaften nein, Stipendien ja. Wir verzichten auf Patenschaften aus zwei Gründen:
  1. Sie verursachen einen hohen administrativen Aufwand mit dazugehörenden teuren Personalkosten in der Schweiz. Dieses Geld sparen wir und lassen es direkt dem Werk in Äthiopien zukommen.
  2. Sie laufen unserem Grundsatz der Gleichbehandlung zuwieder. Das Selam versteht sich als eine grosse Familie, welche die vorhandenen Mittel unter alle gleich verteilt. Kein Kind soll bevorzugt werden oder zu kurz kommen.
Wir bieten unseren Spendern jedoch Stipendien an für Waisenbetreuung, Schulunterricht und Berufsbildung. Sie sind für die Selam Kinder bestimmt, aber auch für Kinder und Jugendliche aus armen Familien. Ohne diese Stipendien können viele Eltern ihre Sprösslinge nicht ausbilden lassen. Grund: Armut. Möchten Sie ein Heimkind, ein Schulkind oder einen Lehrling/Lehrtochter unterstützen, so melden Sie sich auf unserem Sekretariat in Pfungen. Wir sind auf verlässliche Unterstützer angewiesen. Vielen Dank!

Warum macht ihr keine Werbeinserate?
Auf Werbeinserate und eine teure Infrastruktur wird bewusst verzichtet, um möglichst viel Direkthilfe leisten zu können. Wir sind jedoch auf der Suche nach Medienpartnern, welche uns bei der Werbung unter die Arme greifen, damit wir keine Spenden dafür einsetzen müssen.